Rechtzeitiges Handeln schützt das Unternehmen – und die persönlich Verantwortlichen.
Unabhängige Orientierung für Geschäftsführer und Gesellschafter. Rechtlich eingeordnet, quellenbasiert und vertraulich.

Nicht die Bilanzüberschrift entscheidet, sondern die tatsächliche Lage.
Ein großer Forderungsausfall kann ein gesundes Unternehmen in eine akute Liquiditätskrise bringen. Entscheidend ist nicht allein, ob die Forderung rechtlich besteht, sondern wann sie tatsächlich zu Geld wird. Forderungen sind noch kein Geld.
Prüfen Sie deshalb parallel: verfügbare Liquidität, fällige Verbindlichkeiten, realistische Zahlungseingänge, Kreditlinien, Stundungen und die Zeit, die eine Durchsetzung der Forderung voraussichtlich benötigt.
Ein positives Jahresergebnis schützt nicht vor Zahlungsunfähigkeit. Ein Unternehmen kann profitabel sein und trotzdem seine fälligen Verbindlichkeiten nicht bedienen. Umgekehrt kann ein bilanziell schwaches Unternehmen über ausreichende Liquidität und eine tragfähige Fortführungsperspektive verfügen.
Vollstreckungsdruck öffentlicher Gläubiger ist ein ernstes Warnsignal. Stundungen können Zeit schaffen, beseitigen aber die zugrunde liegende Liquiditätslücke nicht. Wer Zeit gewinnt, muss wissen, wofür er sie nutzt.
Persönliche Haftung entsteht nicht automatisch, nur weil eine GmbH wirtschaftlich scheitert. Das Haftungsrisiko steigt dort, wo Organpflichten verletzt werden: etwa bei verspäteter Insolvenzantragstellung, unzulässigen Zahlungen nach Insolvenzreife, Pflichtverletzungen gegenüber Finanzbehörden oder Sozialversicherungsträgern oder bei sonstigen Pflichtverletzungen.
Die wirtschaftliche Einordnung muss in eine Entscheidung münden. Mögliche Wege reichen von interner Sanierung und Finanzierung über StaRUG und Eigenverwaltung bis zu Verkauf, geordneter Abwicklung oder Insolvenz. Der richtige Weg hängt vom Zeitpunkt ab.
Eine Krise verändert nicht nur Zahlen. Mit zunehmendem Liquiditätsdruck verändern sich auch die verfügbaren Optionen und die Pflichten der Geschäftsführung. Entscheidend ist, die eigene Lage rechtzeitig einzuordnen.
Liquidität, Fälligkeiten, Finanzierung und Ergebnisentwicklung zeigen, ob noch ausreichend Zeit für eine operative Lösung besteht.
Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung verändern den rechtlichen Rahmen. Ab diesem Punkt können Antragspflichten und Grenzen für Zahlungen entstehen.
Sanierung, Restrukturierung, Verkauf, Eigenverwaltung oder Insolvenz sind keine austauschbaren Lösungen. Welche Wege offenstehen, hängt vom Zeitpunkt ab.
Der Krisenkompass für Geschäftsführer ordnet diese Entwicklung in vier Phasen ein und vertieft die wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen dahinter.
Zum Krisenkompass für GeschäftsführerUnternehmensberater für Geschäftsführer und Unternehmen in Krisen- und Sondersituationen
Eric Kratzer begleitet Geschäftsführer und Unternehmer persönlich durch Krisen- und Sondersituationen – mit langjähriger praktischer Erfahrung, wirtschaftlicher und strategischer Einordnung der Lage und einem konsequent lösungsorientierten Ansatz.
Innerhalb des gesamten Handlungsspektrums bietet Boninvest zwei mögliche Optionen für eine strukturelle Lösung – in Deutschland und in den Niederlanden.
Die niederländische Lösung ist ausschließlich eine rechtzeitig zu prüfende Option. Sie ersetzt keine bestehende Insolvenzantragspflicht und darf nicht als Weg zu deren Umgehung verstanden werden.
Die Inhalte dieser Plattform werden durch eine Rechtsprechungs- und Quellenbibliothek sowie anonymisierte Praxisfälle ergänzt und fachlich aktualisiert.
Ein vertrauliches Erstgespräch, um zu verstehen, wo Sie stehen – unverbindlich.