Wann wird aus einer Unternehmenskrise ein persönliches Risiko?

Rechtzeitiges Handeln schützt das Unternehmen – und die persönlich Verantwortlichen.

Unabhängige Orientierung für Geschäftsführer und Gesellschafter. Rechtlich eingeordnet, quellenbasiert und vertraulich.

Unternehmer blickt von einer Galerie auf seinen laufenden mittelständischen Betrieb und die dort arbeitenden Mitarbeiter
Situationsbasierter Einstieg

Wo steht Ihre GmbH heute?

Nicht die Bilanzüberschrift entscheidet, sondern die tatsächliche Lage.

Kunde zahlt nicht

Ein großer Forderungsausfall kann ein gesundes Unternehmen in eine akute Liquiditätskrise bringen. Entscheidend ist nicht allein, ob die Forderung rechtlich besteht, sondern wann sie tatsächlich zu Geld wird. Forderungen sind noch kein Geld.

Prüfen Sie deshalb parallel: verfügbare Liquidität, fällige Verbindlichkeiten, realistische Zahlungseingänge, Kreditlinien, Stundungen und die Zeit, die eine Durchsetzung der Forderung voraussichtlich benötigt.

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Liquidität reicht nicht

Ein positives Jahresergebnis schützt nicht vor Zahlungsunfähigkeit. Ein Unternehmen kann profitabel sein und trotzdem seine fälligen Verbindlichkeiten nicht bedienen. Umgekehrt kann ein bilanziell schwaches Unternehmen über ausreichende Liquidität und eine tragfähige Fortführungsperspektive verfügen.

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Finanzamt oder Krankenkasse macht Druck

Vollstreckungsdruck öffentlicher Gläubiger ist ein ernstes Warnsignal. Stundungen können Zeit schaffen, beseitigen aber die zugrunde liegende Liquiditätslücke nicht. Wer Zeit gewinnt, muss wissen, wofür er sie nutzt.

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Ich fürchte persönliche Haftung

Persönliche Haftung entsteht nicht automatisch, nur weil eine GmbH wirtschaftlich scheitert. Das Haftungsrisiko steigt dort, wo Organpflichten verletzt werden: etwa bei verspäteter Insolvenzantragstellung, unzulässigen Zahlungen nach Insolvenzreife, Pflichtverletzungen gegenüber Finanzbehörden oder Sozialversicherungsträgern oder bei sonstigen Pflichtverletzungen.

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Ich will eine Lösung, nicht nur eine Analyse

Die wirtschaftliche Einordnung muss in eine Entscheidung münden. Mögliche Wege reichen von interner Sanierung und Finanzierung über StaRUG und Eigenverwaltung bis zu Verkauf, geordneter Abwicklung oder Insolvenz. Der richtige Weg hängt vom Zeitpunkt ab.

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Orientierung für die nächste Entscheidung

Wo wirtschaftlicher Druck in rechtlichen Handlungsbedarf übergeht

Eine Krise verändert nicht nur Zahlen. Mit zunehmendem Liquiditätsdruck verändern sich auch die verfügbaren Optionen und die Pflichten der Geschäftsführung. Entscheidend ist, die eigene Lage rechtzeitig einzuordnen.

01

Wirtschaftliche Lage

Liquidität, Fälligkeiten, Finanzierung und Ergebnisentwicklung zeigen, ob noch ausreichend Zeit für eine operative Lösung besteht.

02

Rechtliche Schwelle

Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung verändern den rechtlichen Rahmen. Ab diesem Punkt können Antragspflichten und Grenzen für Zahlungen entstehen.

03

Verbleibende Optionen

Sanierung, Restrukturierung, Verkauf, Eigenverwaltung oder Insolvenz sind keine austauschbaren Lösungen. Welche Wege offenstehen, hängt vom Zeitpunkt ab.

Der Krisenkompass für Geschäftsführer ordnet diese Entwicklung in vier Phasen ein und vertieft die wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen dahinter.

Zum Krisenkompass für Geschäftsführer
Wer hilft bei der Einordnung

Eric Kratzer

Unternehmensberater für Geschäftsführer und Unternehmen in Krisen- und Sondersituationen

Eric Kratzer, Unternehmensberater

Eric Kratzer begleitet Geschäftsführer und Unternehmer persönlich durch Krisen- und Sondersituationen – mit langjähriger praktischer Erfahrung, wirtschaftlicher und strategischer Einordnung der Lage und einem konsequent lösungsorientierten Ansatz.

  • Langjährige praktische Erfahrung mit Unternehmenskrisen und Sondersituationen
  • Persönliche Begleitung von Geschäftsführern und Unternehmern
  • Wirtschaftliche und strategische Einordnung der Situation
  • Zusammenarbeit mit Fachanwälten, Insolvenzverwaltern, Sachwaltern und Steuerberatern
  • Weder Rechtsanwalt noch Steuerberater – klare Rollentrennung
Mehr über Eric Kratzer → Vertrauliches Erstgespräch
Zwei Handlungsoptionen

Wenn eine strukturelle Lösung erforderlich wird.

Innerhalb des gesamten Handlungsspektrums bietet Boninvest zwei mögliche Optionen für eine strukturelle Lösung – in Deutschland und in den Niederlanden.

Boninvest

Geordnete Unternehmensübernahme, Restrukturierung und Abwicklung

Für Gesellschaften, bei denen eine geordnete Übernahme oder Restrukturierung in Deutschland der richtige Weg ist.

Zu Boninvest →
Boninvest Niederlande

Rechtzeitige grenzüberschreitende Neuaufstellung

Für Gesellschaften, die eine grenzüberschreitende Restrukturierung rechtzeitig prüfen wollen.

Zu Boninvest Niederlande →
Zur Einordnung

Sachlich eingeordnet. Quellenbasiert. Lösungsorientiert.

Die Inhalte dieser Plattform werden durch eine Rechtsprechungs- und Quellenbibliothek sowie anonymisierte Praxisfälle ergänzt und fachlich aktualisiert.

Ihre Situation einordnen lassen

Ein vertrauliches Erstgespräch, um zu verstehen, wo Sie stehen – unverbindlich.